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Donnerstag, 13. September 2018

Jessica Koch - Wenn das Meer leuchtet [Rezension]




Inhalt:
Marie ist neu auf dem College. Hier in Kalifornien ist alles anders - und doch genau so, wie es für sie schon immer war: Ausgrenzung und Ablehnung bestimmen ihren Alltag, und so zieht sie sich in sich selbst zurück. Doch eine dramatische Bedrohung zwingt sie zum Handeln. Plötzlich wird ihr Leben zum Spießrutenlauf, und von einem auf den anderen Tag ist alles anders.

Denn was tust du, wenn derjenige, der dich bedroht, auf einmal der einzige ist, der dir beisteht? Können Menschen sich so grundlegend verändern? Kann aus Angst Liebe werden? Und ist diese stark genug, gegen alle Widerstände zu bestehen?

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Mein Fazit:

In dieser Geschichte steht das Thema Mobbing an erster Stelle. Marie hat es seit ihrer Kindheit nicht geschafft Freunde zu finden. Durch ihr Stottern, wird sie permanent bereits als Kind gehänselt.
Ihre Hoffnung, endlich Anschluss zu finden und akzeptiert zu werden, wie sie ist, geht sie aufs College. Leider hat sie eine echte Bitch als Zimmergenossin, welche ihr schnell zeigt, wie wenig wert ihr Marie eigentlich ist.
Marie verarbeitet ihren Schmerz auf eine ganz spezielle und sehr ungewöhnliche Art und Weise. Diese Art ist für nicht Wissende natürlich falsch zu verstehen, auch ich war etwas geschockt beim lesen.
Gerade als Marie wieder einmal ihren Schmerz verarbeiten möchte, wird sie von ihrer Zimmergenossin und ihrem Freund Jayden gestört. Die Beiden Interpretieren das Gesehene völlig falsch und  ab diesem Zeitpunkt hat Marie auch auf dem College keine Chance mehr, ihren Mitstudenten zu zeigen, wer sie wirklich ist.

Jayden hatte am Anfang auch einen falschen Eindruck von Marie, aber er sieht zum Glück hinter die Fassade und somit könnte Marie endlich einen Freund finden, aber kann man jemanden vertrauen, der einen bedroht hat?

Keine Sorge, wie immer verrate ich euch zur Geschichte selbst nicht mehr.

Der Schreibstil von Jessica Koch ist schön flüssig und der Seelenschmerz von Marie ist unglaublich gut in Worte gefasst, ich hatte einige Mal Gänsehaut.
Die Thematik hat mich tief berührt, es ist krass, wie grausam Menschen sein können. Ich habe mit Marie richtig mitgelitten.

„Wenn das Meer leuchtet“ ist eine außergewöhnliche Geschichte mit einem wunderschönen Ende.


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